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Prof. Dr. Dipl.-Ing. Norbert Pohlmann
Tel: +49 (0)209/9596515
Mail: pohlmann(at)internet-sicherheit.de
Institut für Internet-Sicherheit (IfIS)
Neidenburger Straße 43
45897 Gelsenkirchen
Tel: +49 (0)209/9596515
Mail: information(at)internet-sicherheit.de
Seit 2019 ist das Blockchain Lab Teil des Instituts für Internetsicherheit if(is) unter der Leitung von Prof. Dr. (TU NN) Norbert Pohlmann. Das internationale und interdisziplinäre Forschungsteam verfügt über vielfältige Kompetenzen, um qualitativ hochwertige Forschung zu betreiben und den Industriepartnern eine sichere und zeitgemäße Nutzung von Blockchain zu ermöglichen. Unsere Forschung ist grundlegend, zielt auf die Evaluierung von Blockchain-Technologien, deren Implementierung und Anwendungsfälle auf privater, staatlicher und organisatorischer Ebene ab. Die Forschung umfasst Kontextanalysen für bestimmte Szenarien oder Technologien, empirische Forschung (Einsatz, Test, Evaluierung), Literaturrecherche und -analyse. Ziel ist immer die Erstellung bzw. Validierung von sicheren Konzepten mit unterschiedlichen Blockchain-Technologien, die den aktuellen Datenschutzrichtlinien und dem GDPR entsprechen. Wir sind das Kompetenzzentrum für Blockchain und versuchen, Blockchain-Technologien als „Enabler“ für neue Geschäftsmodelle und effiziente Geschäftsprozesse zu etablieren. Die Blockchain-Technologie erzeugt eine verschlüsselte Kette von vernetzten Datenblöcken. In diesen manipulationssicheren, verteilten und redundanten Datenstrukturen sind alle Transaktionen in der zeitlichen Abfolge logisch nachvollziehbar, unveränderbar und ohne zentrale Instanz abgebildet. An dem Blockchain Labor sind folgende Projekte Angesiedelt:GovChain, connect.emscherlippe & Blockchain Reallabor Nrw.
Leitung: Kevin Wittek
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Eine Private Goverment Blockchain-Infrastruktur für Kommunen und KMUs in NRW befähigt verschiedene regionale Akteure dabei Digitalisierung effizient voran zu treiben. Dabei stehen Sicherheit, Dezentralität und gebrauchstaugliche Anwendungen im Vordergrund. Verwaltungsdienstleistungen können mithilfe der Distributed Ledger Technology optimiert werden. Kommunale Rechenzentren in NRW bringen sich als Knoten in die Blockchain Infrastruktur rein. Verwaltungs- und Geschäftsprozesse sollen nicht nur digital verfügbar sein, sondern gleichzeitig auch sicher um im Einklang mit der DSGVO umgesetzt werden. Dazu zählen u.a. Einwohnermeldebescheinigungen, Bewohnerparkausweise, Gewerbeanmeldungen und der Führerschein.
Leitung: Kevin Wittek
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Die Forderung nach einer vertrauenswürdigen Datenverarbeitung (Trusted Computing) ist nicht neu. Seit Beginn der elektronischen Datenverarbeitung wurden neben offenen Daten auch geheime und sensitive Daten verarbeitet. Doch die Zahl der Angriffe auf Computersysteme und die Verbreitung von Viren und Trojanischen Pferden nimmt ständig zu. Dabei liegt der Zeitraum für die Ausnutzung von bekannt gewordenen Sicherheitslücken im Durchschnitt bei 6 Tagen. Und während die Komplexität der Angriffe ebenfalls zu nimmt, werden gleichzeitig immer weniger Kenntnisse benötigt, um entsprechende Angriffe durchzuführen. Bedingt durch diese Entwicklung und die immer häufigere Nutzung sicherheitskritischer Anwendungen hat den Bedarf nach vertrauenswürdiger Datenverarbeitung in den letzten Jahren stark ansteigen lassen. Sicherheitsmechanismen von Betriebssystemen werden von Angreifern durchbrochen und konventionelle Sicherheitslösungen wie Firewalls oder Intrusion-Detection-Systeme bieten für Anwender heute oftmals keinen ausreichenden Schutz mehr. Schwachpunkte der heute verbreiteten Plattformen sind vor allem deren Architektur. Sie erlaubt keine saubere Trennung von Anwendungen und kein effektives Rechtemanagement. Wird eine Anwendung durch einen Angriff kompromittiert, so gilt die komplette Plattform inkl. aller Anwendungen als kompromittiert. Dies macht deutlich, dass neue Technologien benötigt werden, die in der Lage sind das Vertrauen der Anbieter und Nutzer zu gewinnen. Um erforderliche Sicherheitsstandards, insbesondere in potenziell unsicheren Umgebungen, zu garantieren wird eine neue Generation von Sicherheitstechnologien und Betriebssystemen benötigt.
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Dieses Forschungsprojekt hat das Ziel, in Zusammenarbeit mit anderen Forschungspartnern, eine standardisierte Sicherheitsarchitektur zu schaffen, die es erlaubt, zwischen unterschiedlichen Domänen – insb. Elektroautomobilherstellern, Stromanbietern, Verkehrsbetrieben, Verkehrsleitsystemen, Dienstanbietern und Bezahlsystemdiensten, übergreifenden Verkehrssteuerungssystemen – einen sicheren und vertrauenswürdigen Austausch von Daten und Nachrichten möglich zu machen. Die an der Kommunikation partizipierenden Domänen bringen eine Vielfalt von unterschiedlichen Identitäten ein, die über die Grenzen der eigenen Domäne hinweg Informationen gesichert austauschen müssen. Der Umfang an Identitäten steigt mit der Zahl der involvierten Komponenten und smart objects. Identitäten werden durch Nutzer, Stromzähler, Autos, Zapfsäulen, Lesegeräte, Verkehrsleitsysteme, Sensoren, etc. eingebracht. Die Natur der auszutauschenden Informationen variiert von technisch bis hin zu betriebswirtschaftlich (Kostenabrechnung). Im Projekt wird gemeinschaftlich eine standardisierte Sicherheitsarchitektur definiert. Der Schwerpunkt des Institut für Internet-Sicherheit | if(is) im Projekt Secure eMobility liegt in der Definition des Standards zur gesicherten Kommunikation. Hierzu wird eine BCA definiert und implementiert, die die im Projekt entstehenden PKI’s, schon vorhandene PKI’s und künftige verbindet. Einhergehend wird ein Identitätsmanagement mit Single-Sign-On definiert und implementiert. RFID kann zur Authentisierung verwendet werden, für Personen bietet sich insbesondere der nPA an. Im Rahmen des Projekts entsteht auch ein Clearing Center um den Informationsaustausch zwischen Domänen mit unterschiedlichen Nachrichtenformaten zu gewährleisten. Es werden die notwendigen Schnittstellen und Funktionalitäten zur Anbindung an vorhandene Abrechnungssysteme definiert.
Leitung: Prof. Dr. Norbert Pohlmann
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Botnetze gelten heutzutage mit als die größte Bedrohung im Internet. Bots sind illegal gekaperte, fernsteuerbare Rechner, mit dem im Grunde beliebige Funktionen im Hintergrund ausgeführt werden können. Ein Netzwerk solcher Bots, ein Botnetz, kann von Angreifern für eine Vielzahl an Schadfunktionen im Internet missbraucht werden. Das durch den Zusammenschluss mehrerer Bots zu einem Botnetz entstandene Angriffspotenzial ist immens. Obwohl es schwer ist, die Größen von Botnetzen genau zu beziffern, sind Abschätzung möglich. In der Vergangenheit konnten Botnetze mit bis zu sechsstelligen Anzahlen von Bots aus aller Welt beobachtet werden. Jedoch gilt grundsätzlich: je mehr Bots Teil eines Botnetzes sind, desto einfacher können Sicherheitsexperten dieses Botnetz entdecken. Deshalb zeichnet sich derzeit ein Trend zu vielen kleineneren Botnetzen ab. Da diese prinzipiell aber zentral gesteuert werden können, ist das Gefahrenpotenzial dadurch nicht gemindert. Im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojektes analysieren wir die Funktionsweisen von Botnetzen, mit besonderem Augenmerk auf die Struktur der C&C Steuerkanäle. Diese Information kann dann genutzt werden, um Bot-Infektionen möglichst frühzeitig zu erkennen. Unsere Forschung zielt dabei insbesondere auf die Erkennung in Hochgeschwindigkeitsnetzen zum Beispiel bei Internet Service Providern oder Internet Exchange Points, wie z.B. unserem Projektpartner DE-CIX, ab.
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Das Institut für Internet-Sicherheit betrachtet im Rahmen seiner Arbeit auch die sichere Integration mobiler Nutzer in bestehende Unternehmensnetzwerke. IT-Lösungen sind derzeit von dem zunehmenden Wunsch der Geschäftswelt geprägt, dass Mitarbeiter jederzeit von überall auf Unternehmensdaten zugreifen können. Die Rückbank eines Taxis wird genau so zum mobilen Arbeitsplatz, wie der öffentliche Internetzugangspunkt eines Flughafens.
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Globale Kommunikation und elektronische Geschäftsprozesse sind nur zwei Beispiele, die ohne Unterstützung durch elektronische Kommunikationslösungen nicht mehr denkbar sind. Ein wichtiger Teil dieser Lösungen ist das weltumspannende Internet. Die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit dieses weltumspannenden Netzwerks bei Unternehmen und Institutionen nimmt weiter zu. Das führt dazu, dass Ausfälle und Störungen für die Betroffenen direkt spürbare finanzielle Einbußen sowie Imageverluste bedeuten können, die – bei länger andauernden Problemen – in den Ruin führen können. Parallel dazu werden die eingesetzten Systeme immer komplexer, so dass Funktionsstörungen, Sicherheitslücken und fehlerhafte Konfigurationen keine Seltenheit mehr sind. Die Programmierung sicherer Anwendungen hat deutlich an Stellenwert gewonnen, dennoch sind böswillige Angriffe, Viren– und Wurmaktivitäten, Sabotageakte und sogar Industriespionage möglich und an der Tagesordnung. Aus diesen genannten Gründen muss das Internet in naher Zukunft mehr und mehr als kritische Infrastruktur betrachtet werden. Es sind daher Systeme nötig, mit deren Hilfe fundierte Aussagen über den Zustand dieser kritischen Infrastruktur getroffen werden können. eben der aktuellen Lage sind natürlich auch Prognosen für die Zukunft von Interesse. Diese Funktionen sollen Frühwarnsysteme bieten. Sie sollen anhand von geringsten Anzeichen möglichst früh Unregelmäßigkeiten und Anomalien erkennen und rechtzeitige Warnungen ermöglichen. Dazu ist es nötig auf unterschiedliche Art und Weise Daten über den aktuellen Zustand des Internets zu sammeln, diese auszuwerten und zu kategorisieren um schließlich fundierte Alarmierungen und Warnmeldungen generieren zu können. Das Internet-Analyse-System (IAS) des if(is) als Teil eines Frühwarnsystems bietet eine neuartige Möglichkeit die aktuelle Situation im Internet zu analysieren und zu bewerten.
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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Das ZEF will mit seiner Forschung und Ausbildung zu Armutsbekämpfung und nachhaltiger Entwicklung in Entwicklungsländern beitragen. Außerdem fördert es eine Stärkung und Vernetzung der internationalen Entwicklungsforschung in Deutschland, Europa und in Entwicklungsländern. Deshalb kooperiert das ZEF eng mit internationalen Wissenschaftlern und mit Experten aus der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit.
Department of Political and Cultural Change (ZEF A)
Prof. Dr. Solvay Gerke
Tel: +49 (0)228/731971
Mail: office.zefa(at)uni-bonn.de
Department of Economic and Technological Change (ZEF B)
Prof. Dr. Joachim von Braun
Tel: +49(0)228/731861
Mail: abeck(at)uni-bonn.de
Department of Ecology and Natural Resources Management (ZEF C)
Prof. Dr. Christian Borgemeister
Tel: +49 (0)228/731865
Mail: s.aengenendt-baer(at)uni-bonn.de
Zentrum für Entwicklungsforschung
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Genscherallee 3
53113 Bonn
Tel: +49 (0)228/73-6124 oder -1846
Fax: +49 (0)228/731889
Mail: presse.zef(at)uni-bonn.de
Die übergeordneten Ziele des Projekts sind die Untersuchung der Triebkräfte und Ursachen der Preisvolatilität, die Übertragung auf die regionale, nationale und Mikroebene sowie die Auswirkungen auf arme Menschen (Landwirte und Verbraucher). Insbesondere werden Regulierungsinstrumente wie öffentliche Reserven, Politiken, die auf Handel oder private Lagerung abzielen, sowie Sicherheitsnetze und andere Bewältigungsmechanismen untersucht. Ein weiteres Hauptziel ist die Entwicklung eines Frühwarnsystems für Ernährungsunsicherheit auf der Grundlage von Forschungsergebnissen.
Leitung: Dr. Lukas Kornher
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis Dezember 2020.
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Das Gesamtziel des CLIMAFRI-Projekts ist die Verringerung des aktuellen und zukünftigen Hochwasserrisikos im grenzüberschreitenden Einzugsgebiet des Unteren Mono-Flusses in Togo und Benin. Um dies zu erreichen, wird das Projekt ein Flusseinzugsgebiets-Informationssystem mit klimasensitiven Anpassungsstrategien durch die Integration wissenschaftsbasierter Daten mit Informationen und Kenntnissen von lokalen Interessengruppen und Gemeinschaften entwickeln und gemeinsam umsetzen. Das Projekt arbeitet mit den Umweltministerien in Togo und Benin, den zuständigen lokalen Behörden und dem Kompetenzzentrum des West African Science Service Center on Climate Change and Adapted Land Use (WASCAL) zusammen, die von Anfang an in das Projekt eingebunden sind und gleichzeitig die Zielgruppe für die Implementierung des entwickelten Informationssystems darstellen. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, in der Region die Kapazitäten zur Übernahme und Pflege des Flusseinzugsgebiets-Informationssystems aufzubauen.
Laufzeit: Das Projekt läuft bis zum 31.03.2022.
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Dieses bilaterale Promotionsförderungsprogramm zum Thema “Ökologische Friedensförderung und Entwicklung in Kolumbien” des ZEF an der Universität Bonn und der Universidad Nacional, Bogotá, Instituto de Estudios Ambientales (IDEA), wird sich mit dem Zusammenhang von natürlichen Ressourcen, Regierungsführung und Konflikt in Kolumbien befassen. Es werden innovative und integrative Konzepte, Methoden und Instrumente zur Erforschung von Interdependenzen eingesetzt. Die gemeinsame deutsch-kolumbianische Wissensproduktion auf der Grundlage interdisziplinärer Exposition und integrativer Maßnahmen ist umso wichtiger in einem Land, in dem das kürzlich unterzeichnete Friedensgutachten auf den Prüfstand gestellt werden soll, wie die Gesellschaft Lösungen für drängende Fragen im Zusammenhang mit konfliktträchtigen Rohstoffaktivitäten, dem Umweltschutz und nicht zuletzt der Beteiligung und Einbeziehung der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse zur Verminderung von Umweltkonflikten findet.
Leitung: Dr. Eva Youkhana
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis Dezember 2020.
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Mit ihrem Programm “Dr. Hermann Eiselen PhD Grant” unterstützt die Stiftung fiat panis die Forschung zur Ernährungssicherheit und ländlichen Entwicklung in Entwicklungsländern. Mit diesem Stipendium erhalten Doktoranden des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn und des Zentrums für Ernährungssicherheit (FSC) der Universität Hohenheim Mittel für fundierte empirische Forschung auf dem Gebiet der Ernährungssicherheit.
Leitung: Prof. Dr. Joachim von Braun
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Ziel ist es, Produkte auf Insektenbasis zu entwickeln, um die Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit in Subsahara-Afrika zu verbessern. Die Initiative konzentriert sich auf vier Insekten, die aufgrund ihrer wachsenden Beliebtheit als Nahrungsmittel in Kenia und Uganda ausgewählt wurden. Besondere Anstrengungen werden unternommen, um die Beteiligung von Frauen entlang der Wertschöpfungskette zu fördern und die Ernährungseigenschaften auf der Grundlage der einzigartigen Bedürfnisse von Frauen, Mädchen und Kleinkindern zu bewerten.
Leitung: Prof. Dr. Christian Borgemeister
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis April 2020.
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Der Food Security Standard (FSS) greift das Thema der lokalen Ernährungssicherheit und das Menschenrecht auf angemessene Nahrung als neue Elemente für Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssysteme auf. Er liefert praktikable und messbare Kriterien für die Ernährungssicherheit für alle Arten von gehandelten landwirtschaftlichen Produkten. Der FSS stellt ein Best-Practice-Kriterium dar, das sicherstellen soll, dass das Recht auf Nahrung auf lokaler Ebene bei der Produktion und dem Handel mit zertifizierten landwirtschaftlichen Produkten und anderer Biomasse nicht verletzt wird. Ziel des FSS-Projekts ist es, den bestehenden, zuvor entwickelten Satz von Kriterien für die Ernährungssicherheit in ernährungsunsicheren Regionen zu implementieren, zu testen und, falls nötig, zu überarbeiten. Dies soll durch einen Multi-Stakeholder-Ansatz erfolgen und zur Vervollständigung einer Reihe von praktischen Umsetzungsinstrumenten für Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssysteme führen.
Leitung: Dr. Tina Beuchelt
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis Dezember 2020.
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Das Forschungsprojekt untersucht, wie sozio-ökologische Transformationen und Landnutzungsänderungen im Kontext der zukünftigen Gestaltung zu einer Verschiebung der Grenzen von EIDs und der Vektoren, die für ihre Übertragung verantwortlich sind, führen werden. Langzeitstudien im Rahmen des CRC ermöglichen es, die Dynamik von durch Vektoren übertragenen Infektionskrankheiten nachzuvollziehen und zu verstehen, wie sie die Zukunftsgestaltung in ganz Afrika beeinflussen und möglicherweise stören.
Leitung: Prof. Dr. Christian Borgemeister; PD Dr. Sandra Junglen
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis 2021.
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Das Ghanaisch-Deutsche Zentrum für Entwicklungsstudien (Ghana-German Center for Development Studies, GGCDS) hat sich zum Ziel gesetzt, engagierte und innovative zukünftige Führungskräfte aus Ghana und anderen afrikanischen Ländern auszubilden, die sich für die Entwicklung ihrer Länder engagieren und zur starken Partnerschaft zwischen Deutschland und vielen afrikanischen Ländern beitragen können. Die Doktoranden erhalten eine intensive Ausbildung in interdisziplinärer Entwicklungstheorie, Methodik und beruflichen Fähigkeiten und forschen zu einer Reihe von Themen, die mit der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung ihrer Länder zusammenhängen. Diese Forschung trägt nicht nur direkt zu neuen Einsichten und Erkenntnissen bei, die in die Entwicklungsprozesse einfließen, sondern vermittelt den Studierenden neben der Ausbildung auch Fachwissen, das sie befähigt, nach der Promotion verantwortungsvolle Positionen in Universitäten, Regierungen, NGOs und internationalen Organisationen zu übernehmen.
Leitung: Dr. Wolfram Laube
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis 2023.
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Das Konzept ” One Health” nimmt eine integrative Gesundheitsperspektive ein, die die intrinsischen Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt anerkennt. Wechselwirkungen zwischen Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftssystemen prägen und beeinflussen One Health. Diese Wechselwirkungen werden im Kontext der urbanen Transformation untersucht, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Synergieeffekte maximieren, Kompromisse minimieren und Gesundheitsrisiken mindern.
Leitung: Prof. Christian Borgemeister; Dr. Timo Falkenberg
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis Dezember 2020.
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Unterernährung und Ernährungsunsicherheit bleiben zwei entscheidende Herausforderungen in Madagaskar und Myanmar. Besonders marginalisierte Gruppen wie Frauen auf dem Land sind aufgrund ihres Ausschlusses von Arbeitsmöglichkeiten und Beratungsdiensten gefährdet. Beide Länder verfügen jedoch angesichts ihrer reichen biologischen Vielfalt und ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten über unerforschte Potenziale zur Bekämpfung von Ernährungsunsicherheit und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern.
Ein großes Potenzial ist die Entomophagie, der menschliche Verzehr von Insekten als Nahrung. Die Entomophagie bietet entscheidende Vorteile gegenüber konventionellen Nahrungsquellen. Essbare Insekten bieten eine hohe Menge an Nährstoffen wie Protein, eine deutlich bessere Futterverwertung, und wesentlich geringere CO2-Emissionen im Vergleich zum Viehbestand.
Aufgrund von Erfahrungen mit kommerzieller Landwirtschaft in Thailand haben sich Insekten auch als wirtschaftlich wertvoll erwiesen, wenn sie verarbeitet und verkauft werden.
Das ProciNut-Projekt zielt darauf ab, diese ernährungsphysiologischen und wirtschaftlichen Potenziale essbarer Insekten zu nutzen, indem die Etablierung und Verbesserung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Herstellung von sicheren, nahrhaften Endprodukten mit verlängerter Haltbarkeit, wodurch die (oft saisonale) Ernährungsunsicherheit der Haushalte verringert wird, Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Frauen auf dem Land und Schließung der geschlechtsspezifischen Unterschiede, und Erleichterung des Aufbaus von Kapazitäten und des Wissensaustauschs für Entwicklungshelfer und Bauern, insbesondere durch die Förderung der Süd-Süd-Zusammenarbeit zwischen Madagaskar, Myanmar und Thailand.
Leitung: Dr. Sarah Nischalke
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis zum 30.06.2021.
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Dieses Projekt konzentriert sich auf die Entstehung und die Nachhaltigkeitsleistung der Bioökonomien aus Argentinien, Brasilien und Uruguay und zielt darauf ab, biobasierte Initiativen aus einer politikwissenschaftlichen und agrarökonomischen Perspektive zu analysieren. Die geplante Forschung soll staatliche und nichtstaatliche, auch private Entscheidungsträger in Südamerika und darüber hinaus über Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Förderung klimaintelligenter biobasierter Innovationsprozesse informieren, die die ländliche Beschäftigung und die gerechte Verteilung von Nutzen und Kosten der biobasierten Transformation sichern. Durch starke Partnerschaften mit Universitäten im Südkonus und Engagement an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik wird das Projekt die internationale Zusammenarbeit und ihre Wirkung in den Untersuchungsregionen stärken.
Leitung: Dr. Jorge Sellare
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis 2023.
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Die Pan African University – Institute of Water and Energy Sciences, including climate change (PAUWES) in Tlemcen / Algerien wird von der deutschen Regierung als federführender thematischer Partner in Form verschiedener Wege und Projekte unterstützt. Bislang wurden nur Projekte im Bereich der institutionellen Entwicklung und Ausbildung auf der Master-Ebene durchgeführt. Das WESA-Projekt stellt einen ersten Schritt zur Etablierung und Umsetzung einer Forschungsagenda für PAUWES dar und bietet den ersten Absolventen der Masterstudiengänge in den Bereichen Wasser und Energie (einschließlich Klimawandel) die Möglichkeit zu einem Promotionsstudium. WESA umfasst acht PhD-Projekte.
Leitung: Dr. Navneet Kumar
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis zum 30.06.2021.
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Autor/ Titel/ etc.
Teil der FernUniversität Hagen
Die Strukturen, Prozesse und Akteure von privatwirtschaftlichen, staatlichen und anderen Organisationen wie etwa Gewerkschaften stehen im Mittelpunkt der Lehr- und Forschungstätigkeit des Lehrgebiets Soziologie III. Organisationen sind ein wichtiges Phänomen moderner Gesellschaften. Ihre Analyse verdeutlicht einerseits die Besonderheiten der Gegenwartsgesellschaft – insbesondere, wenn man die Zusammenhänge von Organisationen und gesellschaftlichen Institutionen betrachtet. Andererseits setzt sie sich mit grundlegenden sozialen Phänomenen im Kontext von Organisation auseinander – etwa mit Kommunikation, Interaktion, Entscheidungen, Wissenstransfer, Identitätsbildung und Institutionalisierung. Zentrale Forschungsfragen lauten dabei: Wie entsteht soziale Ordnung in Organisationen? Wie funktionieren Organisationen? Wie schlagen sich gesellschaftliche Prozesse in organisatorischen Strukturen und Prozessen nieder? Wie beeinflussen, umgekehrt, organisationale Strukturen und Prozesse diejenigen von Gesellschaften und die Menschen, die in Organisationen tätig oder in Kontakt mit ihnen sind? Welche Bedeutung haben soziale Differenzierungen – zum Beispiel Geschlechterdifferenzen – in Organisationen und wie kommen sie zustande?
Prof. Dr. Sylvia Marlene Wilz
Tel: +49 (0)2331/9874693
Mail: sylvia.wilz
Institut für Soziologie
Lehrgebiet Soziologie III,
Organisationssoziologie und qualitative Methoden
FernUniversität in Hagen
Universitätsstr. 33
58097 Hagen
Tel:+49 (0)2331/9872130
Mail: soziologie3
Autor/ Titel/ etc.
Lehrstuhl der FernUniversität Hagen
Der Lehrstuhl für „Internationale Ökonomie“ forscht und lehrt zu relevanten Themen im Bereich „Globalisierung“. Der Lehrstuhl wurde im Jahr 2015 unter der Leitung von Univ.–Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer an der FernUniversität in Hagen gegründet und bietet Kurse im Bereich der realen Außenhandelslehre an. Seminar- und Abschlussarbeiten in vielen Bereichen der Internationalen Ökonomie werden am Lehrstuhl ebenfalls betreut. Aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls befassen sich mit den Arbeitsmarkteffekten der Globalisierung und der Ostasienwirtschaft. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Makroökonomie befindet sich ein Forschungsschwerpunkt „CEAMeS“ im Aufbau. Ziel dieser internationalen Forschungskooperation ist die Erforschung der makroökonomischen Entwicklung Chinas und die möglichen Auswirkungen auf den Handel mit China.
Univ.-Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer
Tel: +49 (0)233/19874580
Mail: hans-joerg.schmerer
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Ökonomie
FernUniversität in Hagen
58084 Hagen
Tel: +49 (0)2331/9874581
Mail: lehrstuhl.schmerer
In dieser Arbeit wird der Einfluss der Effizienz lokaler Regierungen auf das Exportverhalten chinesischer Unternehmen untersucht. Die chinesischen Provinzen sind sowohl hinsichtlich der Exportvolumina als auch hinsichtlich der Effizienz der lokalen Regierungen durch eine hohe Diversität gekennzeichnet. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit in den Exportmarkt einzutreten sowie das Exportvolumen eines Unternehmens positiv durch eine hohe Effizienz der regionalen Regierungen beeinflusst wird. Einschlägige Studien finden einen positiven Zusammenhang zwischen Produktivität und hoher Effizeins staatlicher Behörden. Ebenso wurde herausgefunden, dass eine hohe behördliche Effizienz das Risiko reduziert sowie stabile Bedingungen für Unternehmen schafft, was mit einer Reduzierung der Handelskosten in Zusammenhang gebracht werden kann. Die empirische Analyse basiert auf chinesischen Firmendaten. Dadurch, dass Firmen identifiziert werden können, die in Provinzen mit hoher Effizienz ansässig sind sowie Firmen, welche in Provinzen mit geringer Effiziens produzieren, kann der kausale Zusammenhang zwischen behördlicher Effizienz und Exportverhalten anhand einer Treatment-Effect-Analyse untersucht werden. Die Forschung findet einen positiven und hoch signifikanten Zusammenhang zwischen hoher Effizienz regionaler Regierungen und Eintrittswahrscheinlichkeit in den Exportmarkt sowie Exportvolumen.
Leitung: Antonia Reinecke; Hans-Jörg Schmerer
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Dieser Artikel ist ein Beitrag zum ifo-Schnelldienst 07/16 “Chinas Wachstumsmodell in Schwierigkeiten: Wie groß ist das Risiko für die Weltkonjunktur?”. Zu Beginn dieses Jahres häuften sich die schlechten Nachrichten über die Konjunkturentwicklung Chinas. Welche Auswirkungen sind für Deutschland und Europa zu erwarten? Und warum wird die Entwicklung Chinas derzeit mit derart großer Besorgnis wahrgenommen? Und wem gilt diese Besorgnis – China oder Ländern, die durch die jahrelange Intensivierung der Handelsbeziehungen heute eine vermeintlich hohe Abhängigkeit von China aufweisen? Basierend auf Daten der Weltbank und einschlägiger makroökonomischer Modelle werden in diesem Beitrag mögliche Potenziale und Herausforderungen für die Zukunft Chinas und die Weltwirtschaft diskutiert. Die Forschung kann zeigen, dass eine Abkehr von der etablierten Wachstumsstrategie Chinas angesichts der akkumulierten Überkapazitäten unausweichlich scheint, die Abhängigkeit der Weltkonjunktur von China allerdings nicht überschätzt werden sollte.
Leitung: Antonia Reinecke; Hans-Jörg Schmerer
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Forschungscluster der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Im interdisziplinären Forschungscluster „Innovation und Implementierung“ werden aktuelle Fragen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen aus Wissenschaft und Praxis identifiziert. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Annahme, dass neben rechtlichen Vorgaben und strukturellen Rahmenbedingungen der Organisationen, vor allem Verhaltens- und Arbeitsweisen, Routinen sowie subjektive und professionelle Orientierungen eine zentrale Rolle für die Entwicklung und Umsetzung von anwendungsbezogenen Konzepten spielen. Ziel ist es, Innovationen zu entwickeln sowie bereits bestehende Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zu evaluieren, anwendungsbezogen zu optimieren und Maßnahmen zu implementieren und zu disseminieren. Durch den systematischen Einsatz von wissenschaftlichen Modellen, Strategien, Methoden und Instrumenten werden die förderlichen und hinderlichen Bedingungen auf den unterschiedlichen Ebenen des Systems identifiziert und deren Zusammenhänge untersucht. Überprüft werden diese Konzepte im Hinblick auf Akzeptanz, Angemessenheit, Kosten, Machbarkeit, Protokolltreue, Integration, Verstetigung und Dissemination.
Prof. Dr. Silke Kuske
Tel: +49 (0)211/409 3259
Mail: kuske(at)fliedner-fachhochschule.de
Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
Geschwister-Aufricht-Straße 9
40489 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211/4093232
Fax: +49 (0)211/4093233
Mail: info(at)fliedner-fachhochschule.de
Das Forschungsprojekt EMSIDE „Emotionale Sicherheit im Kontext Demenz im öffentlichen Lebensraum“ unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Silke Kuske schließt nach dreijähriger Projektlaufzeit seine Forschung ab. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Caritasverband für den Kreis Mettmann e.V. als Projektträger durchgeführt und wurde von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert.
Das Ziel der wissenschaftlichen Arbeit war es, Bedingungen von emotionaler Sicherheit im Kontext von Demenz zu identifizieren und zu überprüfen. Auf Basis dieser Erkenntnisse war die Entwicklung eines Entwurfs für ein Screening-Tool zentral. Das Tool hat zum Ziel in die Lage zu versetzten, die Bedürfnisse der Zielgruppen im Rahmen der emotionalen Sicherheit im öffentlichen Lebensraum zu berücksichtigen. Im Projekt wurde zum einen die aktuelle Studienlage mittels systematischer Übersichtsarbeit überprüft und zum anderen haben Menschen, die mit Demenz leben, Angehörige und Akteure im öffentlichen Lebensraum (z.B. Ehrenamtliche) an Einzel-, Tandem- oder Gruppeninterviews sowie Feedbackgruppen teilgenommen. Die zentrale Erkenntnis ist, dass emotionale Sicherheit im Kontext von Demenz als Grundbedürfnis wahrgenommen wird und ein komplexes Phänomen ist, welches sich durch mehrere Perspektiven, aber auch durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Bedingungen, Strategien und kontinuierlicher sowie sich verändernder Einflussfaktoren auf Mikro-, Makro- und Mesoebene auszeichnet. Die Ergebnisse lassen sich in bestehende Theorien wie zum Beispiel das „Modell der inneren Sicherheit“ von Panke-Kochinke einordnen.
Leitung: Prof. Dr. Silke Kuske
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis zum Juni 2020.
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