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Der Lehrstuhl für „Internationale Ökonomie“ forscht und lehrt zu relevanten Themen im Bereich „Globalisierung“. Der Lehrstuhl wurde im Jahr 2015 unter der Leitung von Univ.–Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer an der FernUniversität in Hagen gegründet und bietet Kurse im Bereich der realen Außenhandelslehre an. Seminar- und Abschlussarbeiten in vielen Bereichen der Internationalen Ökonomie werden am Lehrstuhl ebenfalls betreut. Aktuelle Forschungsprojekte des Lehrstuhls befassen sich mit den Arbeitsmarkteffekten der Globalisierung und der Ostasienwirtschaft. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Makroökonomie befindet sich ein Forschungsschwerpunkt „CEAMeS“ im Aufbau. Ziel dieser internationalen Forschungskooperation ist die Erforschung der makroökonomischen Entwicklung Chinas und die möglichen Auswirkungen auf den Handel mit China.
Univ.-Prof. Dr. Hans-Jörg Schmerer
Tel: +49 (0)233/19874580
Mail: hans-joerg.schmerer
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Ökonomie
FernUniversität in Hagen
58084 Hagen
Tel: +49 (0)2331/9874581
Mail: lehrstuhl.schmerer
In dieser Arbeit wird der Einfluss der Effizienz lokaler Regierungen auf das Exportverhalten chinesischer Unternehmen untersucht. Die chinesischen Provinzen sind sowohl hinsichtlich der Exportvolumina als auch hinsichtlich der Effizienz der lokalen Regierungen durch eine hohe Diversität gekennzeichnet. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit in den Exportmarkt einzutreten sowie das Exportvolumen eines Unternehmens positiv durch eine hohe Effizienz der regionalen Regierungen beeinflusst wird. Einschlägige Studien finden einen positiven Zusammenhang zwischen Produktivität und hoher Effizeins staatlicher Behörden. Ebenso wurde herausgefunden, dass eine hohe behördliche Effizienz das Risiko reduziert sowie stabile Bedingungen für Unternehmen schafft, was mit einer Reduzierung der Handelskosten in Zusammenhang gebracht werden kann. Die empirische Analyse basiert auf chinesischen Firmendaten. Dadurch, dass Firmen identifiziert werden können, die in Provinzen mit hoher Effizienz ansässig sind sowie Firmen, welche in Provinzen mit geringer Effiziens produzieren, kann der kausale Zusammenhang zwischen behördlicher Effizienz und Exportverhalten anhand einer Treatment-Effect-Analyse untersucht werden. Die Forschung findet einen positiven und hoch signifikanten Zusammenhang zwischen hoher Effizienz regionaler Regierungen und Eintrittswahrscheinlichkeit in den Exportmarkt sowie Exportvolumen.
Leitung: Antonia Reinecke; Hans-Jörg Schmerer
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Dieser Artikel ist ein Beitrag zum ifo-Schnelldienst 07/16 “Chinas Wachstumsmodell in Schwierigkeiten: Wie groß ist das Risiko für die Weltkonjunktur?”. Zu Beginn dieses Jahres häuften sich die schlechten Nachrichten über die Konjunkturentwicklung Chinas. Welche Auswirkungen sind für Deutschland und Europa zu erwarten? Und warum wird die Entwicklung Chinas derzeit mit derart großer Besorgnis wahrgenommen? Und wem gilt diese Besorgnis – China oder Ländern, die durch die jahrelange Intensivierung der Handelsbeziehungen heute eine vermeintlich hohe Abhängigkeit von China aufweisen? Basierend auf Daten der Weltbank und einschlägiger makroökonomischer Modelle werden in diesem Beitrag mögliche Potenziale und Herausforderungen für die Zukunft Chinas und die Weltwirtschaft diskutiert. Die Forschung kann zeigen, dass eine Abkehr von der etablierten Wachstumsstrategie Chinas angesichts der akkumulierten Überkapazitäten unausweichlich scheint, die Abhängigkeit der Weltkonjunktur von China allerdings nicht überschätzt werden sollte.
Leitung: Antonia Reinecke; Hans-Jörg Schmerer
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Autor/ Titel/ etc.
Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Duisburg-Essen
An der Mercator School of Management wird Forschung in den Bereichen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre betrieben.
Prof. Dr. Peter Anker
Tel: +49 (0)203/3792521
Mail: dekanat(at)msm.uni-due.de
Mercator School of Management
Universität Duisburg-Essen
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Lotharstraße 65
47057 Duisburg
Tel: +49 (0)203/3792521
Mail: dekanat(at)msm. uni-due.de
Der (Rück-)Versicherungsmarkt hat nur eine begrenzte Kapazität zur Abdeckung von Extremereignissen. Als Alternative eignen sich Katastrophenanleihen (engl.: Catastrophe Bonds, „Cat Bonds“) zum Transfer von Katastrophenrisiken auf den Kapitalmarkt, sodass Investoren einen Großteil der finanziellen Risiken übernehmen (und hierfür Kuponzahlungen erhalten). Ein wesentliches Merkmal ist hierbei die Handelbarkeit der Risiken auf dem Sekundärmarkt. In diesem Kontext ist es überraschend, dass die Forschung bisher fast ausschließlich auf den Primärmarkt bezogen ist, wohingegen der Sekundärmarkthandel von Cat Bonds weitgehend unerforscht bleibt. So wird in der wissenschaftlichen Literatur bislang ignoriert, dass Cat Bonds einer ausgeprägten Saisonalität unterliegen, die elementar für ihre Bepreisung ist. Basierend auf einer neuen Methodik für die Berücksichtigung von saisonalen Schwankungen von Cat Bonds können neue Erklärungs- und Prognosemodelle erstellt werden. Durch die Nutzung von Sekundärmarktdaten unter Verwendung dieser Methodik findet eine Vervielfachung der nutzbaren Daten statt. Auf dieser Basis kann zum einen eine Verifizierung und Erweiterung von Erklärungsmodellen von Cat Bond Spreads erfolgen. Zum anderen erlaubt die Analyse von Renditen auf dem Sekundärmarkt ein besseres Verständnis der Preisbildung von Cat Bonds, was Versicherungen insbesondere bei Neuemissionen unterstützt. Die Ergebnisse tragen somit insgesamt zu einem besseren Verständnis des Cat Bond Marktes und zu einer Steigerung der Markteffizienz bei.
Leitung: Markus Herrmann
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis 2021.
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keine Angaben
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Lehrstuhl der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Der Lehrstuhl für Mikroökonomik, insbesondere Energie- und Ressourcenökonomik (CERES), beschäftigt sich mit der ökonomischen Analyse energie-, klima- und ressourcenpolitischer Regulierung. Dabei werden insbesondere numerischer Simulationsmodelle (vor allem CGE-Modelle) zur quantitativen Abschätzung und wohlfahrtsökonomischen Bewertung der Auswirkungen von politischen Eingriffen genutzt. Daneben kommen experimentelle und ökonometrische Methoden zur Anwendung. Der Lehrstuhl engagiert sich – neben Forschung und Lehre – in der wissenschaftsbasierten Politikberatung.
Ulrike Mink
Tel: +49 (0)251/8325004
Mail: chair.energy(at)wiwi.uni-muenster.de
Lehrstuhl für Mikroökonomik, insbesondere Energie- und Ressourcenökonomik
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Am Stadtgraben 9
48143 Münster
Tel: +49 (0)251/8325004
Mail: energy(at)wiwi.uni-muenster.de
Ziel dieses Projekts ist die Untersuchung des potenziellen Einflusses nichtstaatlicher Akteure auf die Erreichung der im Pariser Abkommen festgelegten Ziele. Das Projekt analysiert den potenziellen Einfluss verschiedener nichtstaatlicher Akteure durch die direkte Einsparung eigener Treibhausgasemissionen im Rahmen von zusätzlichen freiwilligen Klimaschutzaktivitäten. Der Fokus des Projektes liegt aber vor allem auf indirekten Einsparungen von Treibhausgasemissionen durch den Einfluss nichtstaatlicher Akteure auf die Akzeptanz von Klimapolitik und auf die Klimaschutzaktivitäten von individuellen Akteuren sowie dem Monitoring der Klimaschutzaktivitäten staatlicher und anderer nichtstaatlicher Akteure. Vor diesem Hintergrund entwickelt NostaClimate Strategien und Handlunsempfehlungen im Hinblick auf freiwillige Klimaschutzmaßnahmen nichtstaatlicher Akteure, auf ein verbessertes Monitoring von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren und insbesondere auch im Hinblick auf die Stärkung der individuellen Akzeptanz von Klimapolitik sowie der individuellen Klimaschutzaktivitäten durch vorbildliches Verhalten von bzw. der Etablierung von sozialen Normen durch nichtstaatliche Akteuren.
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis Oktober 2021.
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Die lokale Luftreinhaltung und die Eindämmung des Klimawandels sind zeitgemäße und wichtige Herausforderungen, die nicht nur auf internationaler, sondern auch auf nationaler und regionaler Ebene angegangen werden. Beide Ziele können mit einer Reihe interagierender politischer Optionen angegangen werden, die einander widersprechen oder ergänzen können. Nur mit einem gut koordinierten Satz von Politikinstrumenten können Inkonsistenzen vermieden und gleichzeitig Synergien genutzt werden. Das übergreifende Ziel des Forschungsprojekts INTEGRATE ist die Identifizierung eines solchen koordinierten Sets für China und Deutschland auf der Grundlage einer integrierten Wirtschaftsanalyse.
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis November 2022.
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Institut der Universität Duisburg-Essen
Das Institut beschäftigt sich mit China, Japan, Korea und Taiwan aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive.
Prof. Dr. Markus Taube
Tel: +49 (0)203/3794188
Mail: markus.taube(at)uni-due.de
Institute of East Asian Studies (IN-EAST)
Universität Duisburg Essen
47048 Duisburg
Tel: +49 (0)203/3791357
Mail: dan.wichter(at)uni-due.de
Ein wichtiger Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung auf dem eurasischen Kontinent sowie eine Umstrukturierung der globalen Arbeitsteilung könnte mit der Entfaltung der so genannten “One Belt, One Road”- oder “Belt and Road”-Initiative gesetzt werden. Die von der chinesischen Regierung 2013 vorgeschlagene Initiative zielt auf die Schaffung eines umfassenden Netzwerks von Verkehrskorridoren und einer integrierten Industriestruktur ab, die von China über den Nahen Osten und Zentralasien bis nach Europa reicht. Im Zuge dieses multilateralen Industrialisierungsprogramms ist zu erwarten, dass sich neue regionale und multilaterale Institutionen entwickeln werden, die die bestehenden regionalen/globalen Governance-Systeme ergänzen oder mit ihnen konkurrieren. Ihre Gestalt sowie die konkreten Auswirkungen der potenziell entstehenden neuen regionalen Wertschöpfungsketten auf die globalen Güterströme, die Investitionstätigkeit, die lokalen wie internationalen Arbeitsmärkte, den lokalen und supranationalen Institutionenaufbau bleiben jedoch unbestimmt. Die durch die “Belt and Road”-Initiative hervorgerufenen disruptiven Veränderungen können nicht zu einer Win-Win-Situation für alle Parteien führen, sondern werden zum Teil eine Neuordnung des absoluten und relativen Wohlstands, der Einkommensmöglichkeiten und der wirtschaftlichen wie politischen Machtprojektionsfähigkeit nach sich ziehen. Neue Forschungsinitiativen sind erforderlich, um die Parameter, die im Spiel sind, besser zu verstehen und potenzielle lokale/regionale/globale Entwicklungsmuster zu identifizieren.
Leitung: Markus Taube
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Es wird untersucht, inwieweit die chinesischen Industrien nach wettbewerbsorientierten Marktstandards arbeiten oder marktverzerrenden staatlichen Eingriffen ausgesetzt sind.
Leitung: Markus Taube
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Umweltkonflikte werden in dieser Forschung definiert als Konflikte, bei denen die Umwelt oder einzelne Naturelemente (z. B. Wasser, Land) eine entscheidende Rolle spielen. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass solche Konflikte auch z.B. durch Umweltzerstörung verursacht werden (obwohl dies manchmal der Fall sein kann). Es wird davon ausgegangen, dass Umweltkonflikte, wie Konflikte im Allgemeinen, nur verstanden und gelöst werden können, wenn ihr (sozialer, kultureller, wirtschaftlicher und politischer) Kontext angemessen berücksichtigt wird. Eine grundlegende Hypothese ist, dass Umwelt und Naturelemente in der Regel als Bedrohungsmultiplikatoren und nicht als einzelne Konfliktursachen fungieren. Und dies tun sie auf sehr unterschiedliche Weise. Aufgrund der bereits spürbaren, mehr noch der prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels und eines wachsenden Interesses von Finanzinvestoren an natürlichen Ressourcen wird davon ausgegangen, dass Umweltkonflikte in Südostasien in Zukunft sowohl zahlenmäßig als auch im Ausmaß zunehmen werden.
Leitung: Helmut Schneider
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Die Initiative „Belt and Road” wurde in einer Zeit des raschen Wandels der globalen Weltordnung ins Leben gerufen. Die Globalisierung hat sich seit der Finanzkrise von 2008 verlangsamt, und die Hegemonialposition der Vereinigten Staaten hat sich erheblich geschwächt. Gleichzeitig ist das wachsende weltpolitische Gewicht der VR China zu beobachten. Wenn ein hegemoniales Regime abnimmt und ein neues noch nicht eingeführt ist, tritt die Welt in eine Phase wachsender Rivalität regionaler Mächte ein, die alle versuchen, ihre Einflusszonen zu kontrollieren: Die Kontrolle von (kleineren) Territorien gewinnt gegenüber der Kontrolle von Strömen und Netzwerken an Bedeutung, und die Wahrscheinlichkeit von Territorialkonflikten nimmt zu. In Wissenschaft und Politik steht die Geopolitik wieder auf der Tagesordnung. Die geopolitischen Forschungsfragen sind: Wird das chinesische BRI in der gegenwärtigen Periode des raschen Wandels der globalen Weltordnung dazu beitragen, dringend benötigte globale öffentliche Güter wie die Freiheit und Sicherheit des Handels, des Reisens und der Kommunikation, die Sicherheit von Investitionen, die Rechtsstaatlichkeit, ein stabiles globales Finanzsystem zu produzieren und zu garantieren? Oder wird sie, als Teil einer nationalen imperialen Strategie, die globale Rivalität und Konflikte (wie z.B. den Konflikt im Südchinesischen Meer) weiter verschärfen?
Leitung: Helmut Schneider
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Inspiriert durch Studien, die sich der Bürgerbeteiligung in europäischen Ländern widmen, richtet dieses Forschungsprojekt den Fokus auf chinesische Städte, in denen in den letzten Jahrzehnten (angeblich) mehrere partizipatorische Instrumente eingeführt wurden, die darauf abzielen, die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft zu verbessern, die Transparenz der Regierung zu erhöhen und Unterstützung und Ratschläge für die Entwicklung neuer Politiken und für die Realisierung städtischer Projekte zu sammeln. Ausgehend von diesen Entwicklungen möchte dieses Forschungsprojekt die Bedeutung(en), den Zweck und den Nutzen der Bürgerbeteiligung in einem nicht-demokratischen Kontext hinterfragen. Das Projekt konzentriert sich insbesondere auf die Beteiligung der Einwohner an Stadterneuerungsprojekten und untersucht den Rahmen, die Praktiken, die Instrumente und die Ziele der lokalen Verwaltungen bei der Einführung von Räumen für die Beteiligung. Dabei versucht es, die Logiken hinter der Einführung der Bewohnerbeteiligung zu ergründen und dieses Instrument im Rahmen der spezifischen Dynamiken bürokratischen und politischen Handelns zu analysieren.
Leitung: Giulia Romano
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Für Japan wird der Rahmen durch das Projekt “Sustainable Governance Indicators” (SGI) vorgegeben. Es analysiert und vergleicht den Reformbedarf in den OECD-Mitgliedsländern sowie deren Fähigkeit, auf aktuelle gesellschaftliche und politische Herausforderungen zu reagieren. Das Projekt soll einen umfassenden Datenpool über regierungsbezogene Aktivitäten in den entwickelten, marktwirtschaftlichen Demokratien der Welt schaffen. In Bezug auf Südkorea ist der Rahmen das Projekt “Comparative Crisis Management” der Bertelsmann Stiftung, das die Kapazitäten und Fähigkeiten des politischen Managements in ausgewählten Entwicklungs- und Transformationsländern als Reaktion auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise evaluieren will.
Leitung: Werner Pascha
Laufzeit: Das Forschungsprojekt läuft bis 2021.
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Einer der Hauptschwerpunkte der von der chinesischen Regierung vorgeschlagenen “Belt and Road”-Initiative ist die Verbindung Ostasiens und Europas durch multimodale Transportkorridore. Für die Landroute der Belt and Road Initiative wird die Verbindung hauptsächlich durch Eisenbahnen realisiert, insbesondere durch die China-Europe Express Railways, die derzeit 16 chinesische Städte mit 12 Städten in Europa und Asien verbinden. Gemäss einem kürzlich erstellten Entwicklungsplan werden sich diese Eisenbahnlinien in den nächsten Jahren verdreifachen. Das Papier versucht, die Auswirkungen der Aussicht einer europäischen Stadt auf die Eröffnung einer neuen Eisenbahnverbindung mit China zu verstehen. Das Projekt versucht, die Auswirkungen der Eisenbahnverbindungen auf die lokale Wirtschaftsentwicklung zu untersuchen: einschließlich Wirtschaft, Industrie, ausländische Direktinvestitionen, Tourismus und Infrastruktur.
Leitung: Yuan Li
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Europa erlebt derzeit eine Krise der etablierten Formen der politischen Repräsentation, die sich beispielsweise in zunehmendem politischen Misstrauen zeigt. Überall auf der Welt entstehen verschiedene Forderungen nach einer Erneuerung der politischen Repräsentation. Die meisten zeitgenössischen Forschungsarbeiten zur Repräsentation konzentrieren sich jedoch auf die Wahl-/Mandatsvertretung innerhalb einzelner Länder. Infolgedessen fehlt eine vergleichende, globale Analyse der (neuen) repräsentativen Ansprüche, die sich außerhalb des repräsentativen politischen Systems entwickelt haben; und die Dynamiken, die sich im globalen Süden, einschließlich der nicht-demokratischen Entitäten, entwickeln, werden von westlichen Wissenschaftlern vernachlässigt. Unsere Forschung beabsichtigt, diese Lücken zu schließen, indem wir repräsentative Ansprüche in Frankreich und Deutschland – zwei führende Demokratien in Europa, die aktiv mit neuen Repräsentationskonzepten experimentieren – sowie in drei BRICS-Staaten relativieren: Brasilien – die größte Demokratie Lateinamerikas mit innovativen partizipatorischen Instrumenten einschließlich konkurrierender Repräsentationsansprüche -, Indien – die größte Demokratie der Welt und ein Pionier bei Wahlquoten (als Anspruch auf deskriptive Repräsentation) – und China – ein autoritäres Regime, das sich in einem gewaltigen Wandel mit spezifischen Repräsentationsansprüchen befindet.
Leitung: Thomas Heberer
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Seit 1994 werden die rechtlichen Richtlinien des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) angewandt, um die größte “Landnahme” des Meeres in der Geschichte zu nutzen. Insbesondere die Auswirkungen der Einrichtung einer Ausschließlichen Wirtschaftszone auf die Ozeane sind immens. Statt res nullius (“Niemandsobjekt”) wurden große Teile des Ozeanraums und seiner Ressourcen (etwa ein Drittel) “verstaatlicht”, d.h. unter die Gerichtsbarkeit der Küstenstaaten gestellt (jedoch nicht unter staatliche Souveränität). Im Hinblick auf ostasiatische Gewässer konzentriert sich dieses Forschungsprojekt auf die offenen Konflikte, denen sich die Anrainerstaaten (China, Japan, Russland, Südkorea) gegenübersehen.
Leitung: Winfried Flüchter
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Das Forschungszentrum des Instituts für Politische Wissenschaft und Soziologie der Philosophischen Fakultät ist angegliedert an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Im Mittelpunkt der Forschung am Center for Global Studies steht die globale Machtverschiebung in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Dabei wird von einer Trias der Macht ausgegangen – Struktureller Macht, Hard Power und Softpower. Entlang dieser Linien werden die Forschungsprojekte und Interessensschwerpunkte strukturiert.
Prof. Dr. Xuewu Gu
Tel: +49 (0)228/7360271
Mail: xuewu.gu(at)uni-bonn.de
Center for Global Studies
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Genscherallee 3
53113 Bonn
Tel: +49 (0)228/7360271
Fax: +49 (0)228/7360272
Mail: sekretariat(at)cgs-bonn.de
Welche Rolle spielen individuelle politische Entscheidungsträger in den internationalen Beziehungen? Fragen nach dem Einfluss einzelner Persönlichkeiten auf weltpolitische Gestaltung gehören zu den ältesten und umstrittensten in Geschichts- und Politikwissenschaft. Im Rahmen der Forschung, die sich der Bonner Schule der Politik und Zeitgeschichte verpflichtet fühlt, werden konzeptionelle Fragen zum Einfluss einzelner Personen ebenso in den Blick genommen, wie auswählte Entscheidungsträger und ihr tatsächlicher weltpolitischer Einfluss in Vergangenheit und Gegenwart.
Leitung: Dr. Hendrik W. Ohnesorge
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Im Zentrum der Forschung stehen die U.S.-amerikanische Außen- und Weltordnungspolitik in Vergangenheit und Gegenwart. Unter Berücksichtigung von historischen Entwicklungen und ideengeschichtlichen Strömungen werden empirische Untersuchungen zur Außenpolitik der Vereinigten Staaten in Bezug auf ausgewählte Problemfelder und bilaterale Beziehungen durchgeführt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die U.S.-Präsidentschaft und die Rolle des Präsidenten gelegt. Die transatlantischen bzw. deutsch-amerikanischen Beziehungen stellen in diesem Zusammenhang einen Forschungsschwerpunkt dar.
Leitung: Dr. Hendrik W. Ohnesorge
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Soft Power kommt in der internationalen Politik des 21. Jahrhunderts eine Schlüsselrolle zu. Beruht Hard Power klassischerweise auf militärischem Zwang oder wirtschaftlichen Anreizen, so ist Soft Power als Anziehungskraft zu verstehen, die sich etwa aus den Werten, der Kultur oder führenden Persönlichkeiten eines Akteurs auf internationaler Bühne speist. Im Mittelpunkt der Forschung steht dabei einerseits theoretische Grundlagenarbeit zur weiteren Ausdifferenzierung des Soft-Power-Konzeptes und seiner zentralen Bestandteile, wie etwa Public Diplomacy und Personal Diplomacy. Andererseits werden mit Hilfe empirischer Untersuchungen Fragen nach möglichen Machtverschiebungen in der Dimension von Soft Power sowie nationale Soft-Power-Kapazitäten und -Strategien unterschiedlicher Staaten untersucht.
Leitung: Dr. Hendrik W. Ohnesorge
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Durch die Diskussion des traditionellen und die Präsentation eines neuen Konzepts der strukturellen Macht bietet das Projekt einen Weg, die strukturelle Ebene in die Analyse der Macht in der IR einzubeziehen. Durch die Neukonzipierung des strukturellen Machtkonzepts wird versucht, neue Impulse in die Debatte auf der theoretischen Ebene einzubringen und darüber hinaus ein tieferes Verständnis der Machtverschiebungen zu gewinnen, die man aufgrund der jüngsten Entwicklungen auf regionaler und globaler Ebene, technologischer Durchbrüche und politischer Rückschläge beobachten kann.
Leitung: Dr. Andrej Pustovitovskij
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Der Einfluss der Russischen Föderation in der Weltpolitik ist, trotz anderslautender Erwartungen nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise 2014 und der sich abzeichnenden Isolation Moskaus durch den Westen, gewachsen. Es ist Russland gelungen sich durch gezielten Einsatz von Hard Power und struktureller Macht an den Verhandlungstisch zurück zu bringen und damit die Isolationsbemühungen der westlichen Akteure obsolet zu machen.
Zugleich hat Russland mit inneren Problemen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Natur zu kämpfen, welche dadurch erschwert werden, dass die Innenpolitik der Außenpolitik untergeordnet zu sein scheint. Das so erzeugte Spannungsverhältnis macht einen Blick auf die russische Außenpolitik aus verschiedenen Blickwinkeln umso notwendiger und spannender.
Leitung: Dr. Andrej Pustovitovskij
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Der Wettbewerb um Kerntechnologien im 21. Jahrhundert verändert rasant die weltpolitischen Machtkonstellationen. Die wachsende, rigorose Rivalität um technologische Vorherrschaft zwischen den USA und China entwickelt sich zu einer neuen Normalität in der Weltpolitik und zeigt sich insbesondere beim Ausbau der 5G-Infrastruktur. Dass technologischer Innovation in der internationalen Politik und in Bezug auf Machtverschiebungen eine Schlüsselrolle zukommt, ist kaum umstritten. Dabei kommt dem Verhältnis von Technologie zu Macht bzw. dem Transformationsprozess von Technologie zu Macht und den daraus resultierenden Folgen für die Internationalen Beziehungen eine besondere Bedeutung zu. Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Forschung steht vor allem die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz als zukunftsweisender Innovation. Dabei folgt das Center for Global Studies der Frage, ob und wie Künstliche Intelligenz das Machtgleichgewicht und die Kräfteverhältnisse zwischen den Ländern verändert.
Leitung: Dr. Ying Huang
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Wie verändert sich die globale Wahrnehmung von Sicherheit? Die Sicherheitsforschung ist ein riesiges Konglomerat aus sehr unterschiedlichen Teildisziplinen und Themen. Das Center for Global Studies konzentriert sich insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Sicherheit und Machtkapazitäten (wie z.B. Streitkräfte, Wirtschaftskraft usw.), aber auch auf die Auswirkungen der relativen Machtverschiebungen auf die Wahrnehmung von Sicherheit. Vor allem der Aufstieg Chinas und der wahrgenommene Niedergang der Vereinigten Staaten von Amerika sind ein höchst kontroverses Thema, das die globale Dynamik und die Empfindungen von Sicherheit verändert. Weitere Interessengebiete sind unter anderem die amerikanisch-iranischen Beziehungen, Internet Governance oder die Auswirkungen der 5G-Technologie.
Leitung: Christiane Heidbrink
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Im Zentrum der Forschung zur Neuen Seidenstraße steht die Frage, inwiefern dieses Megaprojekt die Dynamiken der Internationalen Beziehungen verändert. Hierbei untersucht das Center for Global Studies die Bedeutung einzelner Seidenstraßenprojekte sowie die Wahrnehmung dieser. Auf Aspekte der Machtverschiebung, globaler Ordnung und Wahrnehmungen von Sicherheit wird ein besonderes Augenmerk gelegt.
Leitung: Christiane Heidbrink
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Der Bonner Power Shift Monitor (BPSM) ist ein Machtmessungsmodell das auf acht Schlüsselindikatoren basiert. Das Modell erfasst die Veränderungen in den internationalen Machtbeziehungen zwischen den führenden Industrie- und Schwellenländern der Welt. Dadurch ist der BPSM in der Lage, sowohl über relative Verschiebungen der globalen Macht sowie über länderspezifische Trends zu informieren. Auf der Grundlage dieser Machtmessung veröffentlicht das Center for Global Studies Länderberichte und weitere Machtanalysen.
Leitung: Christiane Heidbrink
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